Kenia

Unser Reisebericht über Kenia


 

Unsere Weltreise beginnt in Kenia. Außer die beiden größten Städte Nairobi und Mombasa kannten wir nichts von Kenia und wollten uns vor Ort inspirieren lassen. Auch haben wir von Deutschland aus so gut wie keine Infos über Inland-Reisemöglichkeiten und die damit verbundenen Kosten erhalten und konnten so auch nicht viel im Voraus planen. Eins war uns schon im Voraus bewusst, in Afrika zu reisen wird sehr teuer!

 


 

Nairobi - Naivasha - Nanyuki - Ostküste

 

Nach ca. 9 Stunden Flug steckten wir nochmal 2 Stunden im Stau von Nairobi fest bis wir unser Hostel erreichten. Trotz langer Reise wollten wir noch ein bisschen die Stadt erkunden.

Das Hostel hat eine sehr gute Lage und wir mussten nur dem Stau folgen um zu wissen wo es in die Innenstadt geht. Es war Nachmittag und die Straßen waren voll mit Händlern die Klamotten, Schuhe, Obst, gegrillten Fisch – Mais - Hühnchen oder Handys verkauften. Die Hitze, die vielen Menschen und die absolute Orientierungslosigkeit war uns für den ersten Tag etwas viel und wir wollten es am nächsten Tag noch einmal frisch und ausgeschlafen versuchen.

 

Der nächste Tag startete tatsächlich entspannter. Die Straßenhändler waren nicht da und wir haben uns im Hostel bei anderen Bewohnern erkundigt was wir wo sehen können. Generell würde ich empfehlen immer in Hostels zu schlafen oder über AirBnB eine Unterkunft zu buchen da man so am schnellsten mit Menschen in Kontakt kommt die schon länger an dem Ort sind und immer gute Tipps parat haben.

 

Ein Tipp führte uns zum Nairobi Conference Center, ein Hochhaus mit Aussichtsplattform von der man einen atemberaubenden Blick über die Stadt hat und Nairobi sehr ruhig und friedlich wirkt.

 

Der Eintritt kostete 500 Schilling (KES) was ca. 5€ entspricht. Reisepass nicht vergessen!

Ebenfalls einen Ausflug wert ist das Giraffe Center und das David Sheldrick Elephant Orphanage wo man den Tieren sehr nah kommen kann und je 5€ pro Person für einen guten Zweck spendet.

 

Transport

In Nairobi kann man einfach mit den einheimischen Mini-Bussen „Matatu“ von A nach B kommen, jedoch ist in der Innenstadt generell immer Stau und man ist schneller zu Fuß. Auch Taxis über die App „Uber“ haben wir oft genutzt da man dort keine Bedenken haben muss abgezockt zu werden oder wo anders raus gesetzt zu werden also man eigentlich wollte. Den Matatu haben wir genutzt um nach Naivasha und Nanyuki zu kommen. Es ist ein sehr günstiges Reisemittel und man sieht viel von der wunderschönen Landschaft Kenias.

 

Wenn man von Nairobi in weite gelegene Städte wie z. B. Mombasa oder Malindi fahren möchte, eigenet sich der Nachtbus mit „Modern Coast“. Für ca. 18€ kommt man somit günstig ans andere Ende des Landes. Per Flugzeug kostet die Strecke ca. 50€.

 

Wer sich gerne ins Nachtleben stürzt ist in Nairobi richtig. Man sollte nach Einbruch der Dunkelheit nie zu Fuß gehen sondern dann ein Uber bzw. normales Taxi nehmen. Alkohol ist generell sehr teuer in Kenia da die Steuern auf das Volumen und nicht den Alkoholgehalt gerechnet wird. Da zahlt man für einen Cocktail ca. 7,- € und für ein Bier 2,-€ - 3,-€.

 

Alle Feier lustigen treffen sich im „Westlands“. Hier gibt es einen Open Air Club neben dem anderen und man trifft hier die einheimische Oberklasse und einige Touristen.

 

In Nairobi blieben wir 3 Nächte. Wir hatten uns für das Hostel „Khweeza Bed&Breakfast“ mit einer schönen Dachterrasse entschieden und pro Zimmer/Nacht 40$ inkl. Frühstück gezahlt. Uns erschien es recht teuer aber eine günstige und gute Alternative ist schwer zu finden. Das Hostel wird Tag und Nacht von außen bewacht und es ist trotz Hauptstraße relativ ruhig. Auch das Essen war gut und man hat für ein Mittag oder Abendessen ca. 3,-€ bis 5,-€ gezahlt.

JW


Fazit

Wenn man sich nicht von den ersten Eindrücken abschrecken lässt, überwiegen die schönen Seiten des Landes. Die Straßen sind immer voll gepackt und Stau gehört dazu. Zum Glück gibt es die laufenden Kiosks die das Warten im Stau erträglich machen  und man kann erfrischende Drinks, Obst und Snacks kaufen. Grade das Reisen mit den einheimischen Bussen ist zu empfehlen da  man die vielen schönen Facetten des Landes sieht.

 

DOs:

- Von A nach B mit den einheimischen Bussen (Matatus)

- Mit den Fingern essen

- Hiking auf dem Mount Kenya

- Bootstour auf dem Naivasha See

 

DON´Ts:

- Bei Einbruch der Dunkelheit draußen rumlaufen

- Zugfahren

- Schnorcheln an der Ostküste (leider ist viel zerstört)

JW

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Kommentare: 4
  • #1

    Sascha Böttcher (Freitag, 19 Mai 2017 07:14)

    Hallo Ihr Zwei Auswanderer,
    schön das Ihr heile und ohne große Komplikationen angekommen seid.
    Klasse Bericht und schöne Bilder (bitte mehr davon).
    Markus hat schon eine neue Freundin (Giraffe)? Sieht nach Zungenkuss aus? Bah!!
    Ich freue mich wieder von Euch zu hören.

    Viele liebe Grüße aus Nettetal

    Sascha

  • #2

    Helga Lode (Freitag, 19 Mai 2017 12:03)

    Hallo, Ihr Abenteuerer,
    danke für die wunderbaren Bilder!Weiterhin viel Spaß, tolle, unvergeßliche Erlebnisse.
    Bleibt gesund und genießt diese Zeit.
    Liebe Grüße
    Helga Lode

  • #3

    Project Wanderlust (Samstag, 20 Mai 2017 11:41)

    Vielen Dank ihr Lieben :)
    wir freuen uns, dass euch die Berichte gefallen und senden
    natürlich bald mehr davon!
    Alles Gute
    Jenny und Markus

  • #4

    Florian Schäfer (Dienstag, 11 Juli 2017 19:29)

    Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß noch und immer schön erzählen.....
    Was ihr so treibt.;-)
    Und wehe ihr kommt mit leeren Händen wieder;)