Naivasha - Kenia

Naivasha - Die Ruheoase zu Nairobi


Von Nairobi fuhren wir mit dem Matatu weiter in den Nordwesten nach Naivasha. Von der Bus Station OTC fährt der Matatu 1.5h direkt ohne, wie andere Matatus, an jeder Station Leute aufzusammeln und abzusetzen. Die Fahrt kostete pro Person 250 KES (2.50€) und ist absolut entspannt und empfehlenswert.

 

Naivasha

 

Naivasha ist eine kleine aber quirlige Stadt. Die Menschen sind freundlich und nicht so aufdringlich wie in Nairobi. Es gibt mehrere kleine Supermärkte und Restaurants. Wir aßen täglich im Restaurant „Mothers Kitchen“. Für 200-400 KES bekommt man hier eine üppige Portion die satt macht und sehr lecker schmeckt.

 

Der Lake Naivasha ist ein Süßwasser See und beherbergt rund 300 verschiedene Vogelarten. Rund um den See sind viele Rosenfarmen die von dem See profitieren. Die Rosen sind für den Export nach Europa bestimmt und werden neben den geothermischen Kraftwerken um den See als Rückgang des Seespiegels verantwortlich gemacht.

 

Wer eine Bootsafari machen möchte kann sich für ca. 3000 KES pro Boot (30,-€) einen Guide mieten der eine Stunde über den See fährt und mehr über Flora und Fauna erzählt. Die Safari eignet sich am Besten am frühen morgen da die Tiere dann am aktivsten sind und es mittags sehr heiß wird. Auch am Nachmittag sollte man eine Tour vermeiden da das Wetter auf dem See sekundenschnell umschwenkt und schwere Gewitter, Nebel und Regen aufziehen können was die Fahrt sehr gefährlich macht.

 

Südlich des Naivashasees befindet sich der Hell´s Gate Nationalpark den wir am dritten Tag besuchten. Auch hier kommt man einfach mit dem Matatu hin und mietet sich am besten direkt ein Fahrrad (600 KES) da der Weg zu Fuß bis zur Schlucht sehr lang ist. Hier warten auch direkt schon Guides die Touren durch den Nationalpark und die Schlucht anbieten. Für 2.500 KES haben wir uns überreden lassen, im Nachhinein würde ich jedoch erst an der Schlucht, wo man ohne Führer nicht rein sollte, einen Guide nehmen. Am Gate bezahlten wir 27€ pro Person eintritt plus 3€ dass wir die Räder mit rein nehmen durften. Der Hell´s Gate Park ist einer von zwei kenianischen Nationalparks die man zu Fuß oder per Bike erkunden darf, da hier keine gefährlichen Tiere mehr leben.

Die Fahrt vom Gate zur Schlucht ist 8km lang und man begegnet Zebras, Büffeln, Warzenschweinen, Antilopen und hat eine wunderschöne Landschaft. Auch hier lohnt es sich früh aufzustehen da die Tiere mittags den Schatten aufsuchen.

 

An der Schlucht angekommen sollten wir dann nochmal 300 KES für die Maasai Bewohner nähe des Parks zahlen was wir dann gezwungener maßen taten. Unsere Fahrräder stellten wir ab und liefen zu Fuß weiter. Der Guide führte uns nicht auf der Standard Route sondern zeigte uns andere Wege die u. a. Barfuß durchs Wasser führten. Er erklärte sehr viel und kannte sich gut aus.

 

Am Ende des Tages hatten wir Rund 100€ ausgegeben.

 

Über Airbnb haben wir uns für 27,-€ / Nacht in ein Baumhaus eingemietet und von 3 Nächten auf 5 Nächte verlängert weil es uns hier so gut gefallen hat. Über Tripadvisor haben wir nach Ausflugszielen gesucht und uns den Lake Naivasha und Hell´s Gate raus gesucht.

JW

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Kommentare: 1
  • #1

    Daniel Jack Lee (Samstag, 20 Mai 2017 07:46)

    Ihr habt gar nicht eure superbesten Guesthouse-Freunde erwähnt ;)